Laschet-Regierung feiert den Untergang der Bergbaukultur mit Häppchen und Musik

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Am heutigen Mittwoch zelebrieren die alten Parteien den Ausstieg aus der #Steinkohleförderung zum Jahresende. In Anerkennung der Bergbauer, bin auch ich anwesend; allerdings mit zwei geballten Fäusten in der Tasche. Für die Bergmannskultur und die vielen Menschen, die unter Tage ihr Brot verdient haben, ist der Ausstieg schließlich alles andere als ein Grund zu Feiern.

Neben #NRW-Ministerpräsident Armin #Laschet werden sich heute auch seine Vorgänger, Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers, ein Stelldichein geben. Sie sind schuld an den prekären Verhältnissen im #Ruhrgebiet, das mit ansehen musste, wie eine energieintensive Wirtschaft nach der anderen abgewandert ist. Heute stopfen Moscheen und Shisha-Bars die durch Arbeitslosigkeit und Verelendung hinterlassene Lücke in vielen Stadtgebieten.

Laschet und Co. nehmen das Ende des Bergbaus in Kauf, ohne den Arbeitern einen adäquaten Ersatz bieten zu können. Von der Förderung sogenannter Start-Ups haben die Menschen, die teilweise seit Generationen unter Tage gearbeitet haben jedenfalls nichts. Zumal dieselben Gestalten, die NRW am liebsten zum neuen Silicon Valley machen möchten, die #Digitalisierung jahrelang verpennt haben.

Die Deko des Landtags veranschaulicht die Selbstherrlichkeit und Dekadenz der heute hier Feiernden genau. An der Wand hängen gerahmte Bilder von Bergmännern in voller Arbeitsmontur – allerdings sind es Studioaufnahmen von Models. Authentizität: Fehlanzeige.

Nein, heute ist kein Grund zum Feiern.

#AfD

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